Sweater „Color“

Aufregendes Design aus Stoffresten

Hast Du viele Stoffreste und einige langweilige Kleidungsstücke?

Mit unseren Stoffrüschen kannst Du mit ein wenig Aufwand viel Glamour in Dein Kleiderschrank zaubern.

Verziere Kragen, Manschetten oder abstrakte Flächen auf Deiner Kleidung. Vertusche kleine Fehler oder Flecken an Deinem Lieblingspulli.

In unserem Beispiel haben wir die Rüschen auf unserem Basic Sweater angewandt. Für diesen findest Du eine extra Anleitung auf der Prym Webseite

Benötigte Materialien:

Universal-Lineal, 15x60cm
Universal-Lineal, 15x60cm
30,90 €
Grundpreis 30,90 €/Stück
19 weitere Varianten verfügbar
Schneideunterlage cm/inch-Einteilung, 45x60cm, pink
Schneideunterlage cm/inch-Einteilung, 45x60cm, pink
31,50 €
Grundpreis 31,50 €/Stück
3 weitere Varianten verfügbar
Nahttrenner klein, prym.ergonomics
Nahttrenner klein, prym.ergonomics
4,60 €
Grundpreis 4,60 €/Stück
4 weitere Varianten verfügbar

Hinweis:

Bitte wasche alle Deine Stoffe vorher, damit sie später nicht mehr schrumpfen und Deine fertige Arbeit nicht kaputt machen.

So geht's:

Schritt 1 – Motiv aufzeichnen

Zeichne mit dem Aqua-Trickmarker oder dem Prym Kreiderad Stift das gewünschte Motiv auf Dein Kleidungsstück. Wir haben uns für abstrakte Wellen an Schulter und an der Hüfte entschieden.

Schritt 2 – Nahtlinien einzeichnen

Zeichne jetzt einzelne Linien mit etwa 1,5 cm Abstand. Das werden die Nahtlinien.

Schritt 3 – Stoffstreifen zuschneiden

Schneide aus Deinen Stoffen 4 cm breite Streifen. Schau Dir bei jedem Stoff an, in welche Richtung er sich gut auftrennen lässt. Je nachdem, ob Du viele abstehende Fäden haben möchtest oder nicht, kannst Du Dich für eine Zuschnitt-Richtung entscheiden.

Tipp: Wenn Du gar keine Fransen haben möchtest, musst Du an dieser Stelle alle Deine Streifen mit einem Overlock oder Zick-Zack Stich umnähen.

Schritt 4 - Streifen platzieren

Platziere den ersten Streifen mit der Mitte auf die erste Linie am Rand. Das Nähfüßchen der Nähmaschine sollte mittig auf dem Streifen liegen und die Nadel sollte ebenfalls durch die Mitte des Streifens und durch die gezeichnete Linie stechen. Stich mit der Nadel durch beide Stofflagen.

Tipp: Für einen sauberen Rand kannst Du den Streifen um 0,5 cm nach unten umschlagen.

Schritt 5 – Rüsche kreiieren

Vernähe den Anfang gut. Lasse die Nadel unten im Stoff stecken. Hebe das Nähfüßchen an und schiebe etwa 5 cm des Stoffstreifens unter Dein Nähfüßchen. Es bilden sich nun viele Falten und Wellen.

Schritt 6 – Rüsche nähen

Jetzt kannst Du das Nähfüßchen runterlassen und die Falten, die unter dem Füßchen sind, festnähen.

Schritt 7 – Rüschen fertignähen

Wiederhole die Schritte 5 und 6 bis zum Ende des Streifens. Sollte Dein Stoffstreifen zu kurz sein, lege einfach einen neuen Streifen drüber und nähe weiter. Das wird am fertigen Modell optisch nicht stören.

Tipp: Für einen sauberen Rand kannst Du den Streifen um 0,5 cm nach unten umschlagen.

Schritt 8 – Weitere Rüschen nähen

Um weitere Streifen anzubringen, lege die zuvor genähte Rüsche zur Seite, damit Du die Nahtlinie siehst. Du kannst sie auch mit Stecknadeln feststecken. Sie darf aber auf keinen Fall mitgenäht werden!

Schritt 9 – Platzierung kontrollieren

Streiche nach dem Beenden einer Reihe immer die Rüsche nach oben, damit Du siehst, ob die Platzierung gelungen ist. Sollten zwei Streifen zu weit und das darunterliegende Material sichtbar sein, kannst Du entweder eine neue Rüsche dazwischensetzen oder den letzten Streifen abtrennen und neu anbringen.

Schritt 10 – Streifen schlitzen

Während des Nähens lösen sich bereits eine Menge Fäden aus den Streifen. Für noch mehr Fransen, kannst Du zusätzlich in einige Stoffstreifen einschneiden oder mit einer Stecknadel noch mehr Fäden lösen.

Schritt 11 – Fäden zurückschneiden

Schneide zum Schluss alle überschüssigen Fäden ab.

Viel Spaß mit Deinem neuen Unikat!


Melis - Serve it hot

Mein Weg in der Mode begann 2012 mit einem Mode Design Studium in meiner Heimatstadt Berlin, welches ich mit einem Master an der Universität der Künste abgeschlossen habe.

Meine Brötchen verdiene ich als freiberufliche Modedesignerin. In diesem Beruf helfe ich Menschen ohne textilen Hintergrund Kollektionen zu entwickeln und zu produzieren. Ich entwickle Designs und helfe dabei, diese weiterzuentwickeln. Ob Webware, Maschenware, ACC, Häkeln, Stricken oder Textildruck, ich beschäftige mich mit allem und bleibe stets neugierig. Das Arbeiten mit der Hand gibt mir eine Art inneren Frieden und dient mir als Ausgleich nach einem stressigen Tag am Laptop. Umso schöner, dass ich auf dieser Plattform die Möglichkeit habe, diese Leidenschaft mit Dir zu teilen.

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