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Ok, Bloomer! Upcycling Pullover

So verwandelst du alte Kleidungsstücke in blumige Hingucker!

Du brauchst etwas Frische im Kleiderschrank? Dafür musst du nicht direkt den Geldbeutel zücken. Denn ein bisschen Garn, eine Nadel und Stickvlies tun's auch. Die Umwelt wirds dir auf jeden Fall danken.

Und das Beste: Für diese blumige Vorlage brauchst du nur drei einfache Stickstiche, – dieses kleine DIY-Projekt ist somit absolut beginnerfreundlich. Auf die alten Klamotten, fertig, los!

Benötigte Materialien:

Stickring (16cm)

• Ein Kleidungsstück deiner Wahl (Pullover, Shirt, Jeans...)

Nadelset

Aqua Trick Marker, wasserlöslich

Kleine Stickschere

• Stickgarn in den Farben deiner Wahl (oder die vorgegeben Farben, siehe Vorlage)

Stickvlies zum Aufbügeln und Auswaschen

So geht's:

Schritt 1 - Stoff zuschneiden

Schneide ein Quadrat mit der Größe 15x15cm aus dem Stickvlies aus, sodass es einige Zentimeter über deinen Stickring hinausragt.

Schritt 2 - Vorlage abzeichnen

Nun zeichnest du die Vorlage (hier zum Download) ab. Dafür musst du sie nur ausdrucken und (z.B. mit Malerkrepp) an ein Fenster oder eine andere Lichtquelle (Lightpad) kleben. Darüber klebst du dann das Stickvlies. Die Linien kannst du dann einfach mit dem PRYM Aqua Trickmarker nachzeichnen.

Kleiner Hack: Wenn du keinen Drucker hast, kannst du den Stoff auch direkt auf dein Tablet oder deinen Laptopbildschirm kleben, um so das Motiv so nachzuzeichnen. Sei aber bitte vorsichtig beim Abzeichnen und drücke nicht zu fest. Du willst deinen Bildschirm schließlich nicht beschädigen

Schritt 3 – Stickvlies aufbügeln

Im nächsten Step musst du das Stickvlies nun auf deinem Kleidungsstück befestigen. Das hier verwendete Stickvlies von Solufix kannst du ganz einfach aufbügeln. Lege das Vlies möglichst flach und knitterfrei wie gewünscht auf das Kleidungsstück und bügel dann für ca 30 Sekunden über jede Stelle.

Schritt 4 – Pullover in den Rahmen spannen

Damit das Sticken etwas einfacher ist, solltest du den Stoff mittels Stickring unter leichte Spannung bringen. Dafür legst du einfach den inneren Ring unter das Motiv. Den äußeren Ring legst du nun über das Motiv und stülpst ihn über den Stoff und den kleinen Ring. Schraube festziehen und fertig.

Schritt 5 - Nadel einfädeln

Achte beim Einfädeln der Nadel darauf, dass du genügend Garn ( ca 10 cm) durch das Nadelöhr führst, damit der Faden während des Stickens nicht rausrutscht. Die Gesamtlänge des Fadens sollte zwischen 30-40 cm sein. Denn: Je länger der Faden, desto größer die Gefahr des Verknotens.

Außerdem solltest du am Ende einen Knoten machen, sodass der Faden vom ersten Stich nicht rausrutscht.

Schritt 6 – Blätter mir Fischrägtenstich sticken

Für die Blätter verwendest du den Fischgrätenstich. Dieser sieht komplex aus, ist aber im Grunde sehr einfach. Wie genau er geht, kannst du dir in diesem kurzen Video anschauen.

Schritt 7 – Blüten mit Plattstich sticken

Der Plattstich eignet sich perfekt, um Blumen auszufüllen. Im Grund stickst du dafür einfach immer nur Reihe für Reihe von einer Seiten zur anderen Seite. Hier in diesem Video zeige ich dir hier.

Schritt 8 – Runde Blumen mit Rosentisch sticken

Auch der Rosenstich ist viel einfacher als die schöne Optik zunächst vermuten lässt. Wie du ihn ganz einfach selbst anwendest, siehst du hier in diesem Stichtutorial.

Fäden befestigen

Sobald sich einer deiner Fäden dem Ende zuneigt, musst du ihn gut befestigten, damit das Motiv sich beim nächsten Waschen nicht löst. Das gelingt am besten, indem du das Ende des Fadens unter einen bereits gestickten Part herführst und ihn dann erst abschneidest.

Schritt 9 – Stickvlies auswaschen

Das Stickvlies lässt sich ganz einfach mit kalten Wasser auswaschen. Fülle einfach eine große Schüssel mit Wasser und tunke das fertig gestickte Motiv hinein. Du kannst ein bisschen nachhelfen, indem du mit den Fingern leicht über das Vlies reibst.

Theresa - Get.stitch.done

Hallo! Ich bin Theresa aus Köln und hab im ersten Lockdown nicht nur jonglieren, sondern auch sticken gelernt. Hört sich komisch an? Istes irgendwie auch. Hauptberuflich bin ich nämlich Projektmanagerin. Das hat eher wenig mit Bällen und noch weniger mit Nadeln zutun.

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